Gedanken über das Reisen

 

Warum reisen wir ?

 

Wir haben einfach Spaß am Leben im Wohnmobil. Wir möchten langsam reisen, die Eindrücke nicht nur erleben sondern auch deren Wirkung auf uns.

 

Viele Dinge bekommen einen neuen Stellenwert, Wasser kommt nicht einfach aus dem Hahn, der ist irgendwann leer und jetzt ?

 

 

Warum ein 4x4 Wohnmobil ?

 

Früher sind wir mit Motorrädern gern offroad gefahren. Allerdings waren wir nie gerne mit vollen Mopeds unterwegs. Im  Winter einladen,  in Süden fahren und dann krachen lassen (nein Ingrid es sind nicht deine Knochen gemeint)

Wir hoffen die Allradeigenschaften nicht so oft zu brauchen aber es ist ein gutes Gefühl sich auf das Fahrzeug verlassen zu können.

 

Naja, ein kleines Moped haben wir ja dabei.  

 

 

500 Liter Wasser  erlauben uns auch wirklich länger draußen zu stehen. Wir wollen nach Möglichkeit keine Campingplätze nutzen, wir brauchen ja auch keine. Toilette und Dusche sind an Bord und die werden auch genutzt. Solarstrom lädt unsere Batterien und wenn alles schief geht muss der Moppel einspringen.

 

Was erwarten wir ?

 

Was wird die Erfahrung bringen, wie werden wir uns verändern. Jede Menge Abenteuer von denen wir noch nichts wissen. Fehler zu begehen und trotzdem weiterzumachen.

 

Wie können wir uns das leisten ?

 

Leider haben wir nicht die passende Rente oder die Geldanlage, die uns  stressfreies Reisen ermöglicht. Wir nehmen unser Erspartes und hauen es auf den Kopf (Sorry Jungs). So hoffen wir ein paar Jahre reisen zu können.


Ansonsten warten wir einfach ab wie sich unsere Gedanken verändern. 

 

Wir freuen uns auf den Austausch von Erfahrungen und jede Mail.

 

„Mut steht am Anfang, Glück am Ende“ steht auf einem Bierdeckel. Diesen haben wir in dem Lokal bekommen, wo wir unseren Abschied gefeiert haben. Er hängt seit dem an der Pinnwand und erinnert mich täglich daran, wieviel Glück wir bisher im Leben hatten.

Mut hatten wir vielleicht vor einigen Jahren, als wir den Entschluss getroffen haben alles aufzugeben und diese Reise zu machen.

Seit einem Jahr sind wir nun unterwegs, einerseits eine Ewigkeit, andererseits haben wir uns doch gerade erst auf den Weg gemacht. Viele schöne Länder haben wir bereist, Kulturgüter besucht, Landschaften genossen, vor allem aber haben wir Menschen getroffen. Sie haben sicherlich den meisten Eindruck bei uns hinterlassen. Menschen aus verschiedenen Kulturen die uns einen Einblick in ihr Leben erlaubt haben, Menschen aus unserem Kulturkreis, die in anderen Ländern leben und uns oft eine große Hilfe waren und nicht zuletzt die anderen Traveller, die alle eine spannende Geschichte zu erzählen haben und oft auch hilfreiche Tipps geben konnten.

 

Es sind viele Eindrücke und Herausforderungen, die wir täglich haben; mal mehr, mal weniger. Wir zwei sind aufeinander angewiesen, meistern den Alltag und das Unbekannte gemeinsam. Nicht immer einfach, aber nur so geht es auch und ich finde, es gelingt uns ganz gut!

Wir hatten in dem Jahr das Glück nie ernsthaft krank zu sein, das Auto hatte auch nur überschaubare Defekte und wir hatten keine extrem gefährlichen Situationen zu meistern. Das hat es uns einfach gemacht, die Zeit zu geniessen. Wir freuen uns auf das zweite Jahr!

 

It is courage at the beginning, luck at the end”

This sentence is written on a beermat, we got it just before we left one year ago. This sentence reminds me every day, how much luck we have in life.

We maybe had courage years ago when we decided to give up everything to start this trip.

Since one year we are on the road, it seems like ages ago, on the other hand we just left home.

We travelled many beautifull countries, visited cultural goods, seen great landscapes. Most important for us was, we met people. People from other cultures, who gave us the chance to get a impression of their way of life. We met people from our culture who live in foreign countries, they were often a great help for us and we met other travelers, they had fascinating stories to tell.

 

We have a lot of impressions and challenges every day. Two of us have to meet these challenges every day together. That is not allways easy but I am confident, we do quite well!

In this whole year we were lucky not to be seriously ill, the truck caused no bigger problems and we had no really dangerous situations. That made it easy to enjoy the time. We are looking forward to the second year!